Es geht wieder los!

Winterakademie 2018

In der Winterakademie 2018 – die wie gewohnt im Wiener Yachtclub an der Oberen Alten Donau stattfinden wird – geht es heuer um die Betrachtung von einzelnen Abschnitten einer Regatta in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.  Am Beginn jedes Moduls werden die technischen und taktischen Grundlagen diskutiert, während nach der Pause spezielle Situationen – immer aus den unterschiedlichen Blickwinkeln Taktik, Technik und Regelwerk – beleuchtet werden. Alles anschaulich aufbereitet und analysiert anhand von Videos, Fotos und jeder Menge Anekdoten.

Der Hochseestaatsmeister und Olympiaschiedsrichter Helmut Czasny, Betreuer des österreichische Segel-Nationalteam beim Weltcup und bei den Olympischen Sommerspielen in Rio, die mit der Bronze-Medaille von Thomas Zajac und Tanja Frank gekrönt wurde, eröffnet die Winterakademie traditionell im Jänner an der Alten Donau in Wien.

30.1.2018 – Winterakademie 1 – „Start und Startumfeld“

20.2.2018 – Winterakademie 2 – „An den Bojen – die perfekte Rundung“
20.3.2018 – Winterakademie 3 – „Vorwind und Raumschots – mit und ohne Spi oder Gennaker“

17.4.2018 – Winterakademie 4 – „Publikumsthema“
Die Wahl des Themas wird in den Modulen 1-3 gemeinsam mit dem Publikum entschieden.

jeweils 18.30 Uhr – 21.30 Uhr
Wiener Yachtclub, 1210 Wien, Obere Alte Donau 92
Eintritt: EUR 20 pro Person
Info und Anmeldung bei helmut@czasny.at

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On the road again!

Die Winterakademie startete schon voll durch – das Clubhaus des Wiener Yachtclubs an der Alten Donau war beim ersten Abend der Winterakademie schon gut gefüllt, der Vortrag über den optimalen Start ließ den ehrwürdigen Club nahezu aus seinen Nähten platzen. Für die Kärntner Termine der Winterakademie in Velden gibt es auch schon zahlreiche Anmeldungen, somit kann es auch beim YC Velden im Hotel Werzer losgehen – mit sicherlich spannenden Diskussionen, während man einen wunderbaren Ausblick auf den Wörthersee geniesen kann.

Auch für die Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter und Wettfahrtleiter ist das Winterprogramm schon fest angelaufen: Mitte Jänner trafen sich traditionellerweise über 60 Race Officials aus ganz Österreich, um im Rahmen des OesV-Symposiums, das von Helmut Czasny gemeinsam mit Gert Schmidleitner geleitet und moderiert wird, die neuesten Entwicklungen und Trends auf den Regattabahnen zu diskutieren und die Erfahrungen auszutauschen. Das erste OeSV-Race Officials-Wochenende 2015 mit Regelkundeseminar am Freitagabend, einer Wettfahrtleiter-Basisausbildung am Samstag und der Schiedsrichter-Basisausbildung am Sonntag steht in Tulln am Programm. Der SCUT wird Gastgeber für mehr als 30 Wetffahrtleiter und Schiedsrichter aus dem niederösterreichischen Donauraum spielen.

Auc die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden konnte intensiviert werden: Helmut Czasny leitete zwei Workshops für den Tag der Offiziellen von Swiss Sailing in Bern. Das positive Eche der Teinehmer und fortschreitende Internationalisierung der Regattaszene lassen schon die Planungen für 2016 beginnen!

 

Mit viel Elan ins neue Jahr!

Das Winter- und Frühjahrprogramm von Helmut Czasny ist für’s Erste fertig und besteht aus den bewährten Komponenten Winterakademie – Race Officials Ausbildungen im In- und Ausland – Trainingsveranstaltungen in Bayern und Österreich sowie Eventorganisation.

Winterakademie 2015 Orte Wien, Alte Donau und Kärnten, Hotel Werzer Velden 
Modul 1 – Vorbereitung ist der halbe Sieg!
Wien: Mittwoch, 21. Jänner 2015
Velden: Dienstag, 24. Februar 2015

Modul 2 – Starten wie ein Profi!
Wien: Mittwoch, 18. Februar 2015
Velden: Dienstag, 10. März 2015

Modul 3 – Vorne sein und vorne bleiben!
Wien: Mittwoch, 18. März 2015
Velden: Donnerstag, 9. April 2015

Modul 4 – Schneller Trimm zum schnellen Schiff
Wien: Mittwoch, 22. April 2015

Wettfahrtleiter- und Schiedsrichterausbildung
Race Officials Symposium: 17.-18. Jänner 2015, Hotel Haberl am Attersee
OeSV-Wochenende Ost: Tulln an der Donau, 27.2.-1.3.2015
OeSV-Wochenende Salzburg: Seeham/Obertrumer See: 20.-22.3.2015
OeSV-Wochenende West: Zell am See: 27.-29.3.2015
OeSV-Wochenende Süd: Velden, 10.-12.4.2015

Trainingsveranstaltungen
Ammersee: 24.-26.4.2015
Ossiacher See: 1.5.2015
Wörther See: 2.-3.5.2015

Bronzemedaille für Österreich bei der Shark 24-Europameisterschaft

Helmut Czasny / Birgit Brantner / Johannes Tinsobin belegten bei der Shark 24-Europameisterschaft in Spiez am Thuner See den dritten Rang, der Sieg ging an den Deutschen Jürgen Ahlfeldt

Ende August fand am malerischen Thuner See die diesjährige Europameisterschaft der Shark 24-Segler statt. Vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau kämpften 19 Mannschaften aus 4 Nationen um den Titel. Mit Ausnahme von zwei Mannschaften – Michael Schaphar und Evergreen Ernst Flossi Felsecker, die zeitgleich an der Weltmeisterschaft in Kanada teilnahmen – war die gesamte europäische Spitze in die Schweiz gereist.

Für die neuzusammengestellte Mannschaft Helmut Czasny (YC Breitenbrunn)/Birgit Brantner (UYC Neusiedler See)/ Johannes Tinsobin (SC Altmünster) begann die Serie nicht nach Wunsch. Die erste Wettfahrt wurde zur Halbzeit wegen Windmangels abgebrochen, als das österreichische Boot mehr als 200 Meter Vorsprung auf die Zweitplatzierten hatte. In der dritten Wettfahrt gab es für den Olympiaschiedsrichter schließlich eine umstrittene Disqualifikation nach einer Startkollision. Mit einer makellosen Serie am Schlusstag und den Plätzen 3, 2, 3 und 2 konnte trotzdem ein Podestplatz gesichert werden, die Silbermedaille der Ungarn Bodont Szigethi lag nur 3 Punkte entfernt. Der Sieg ging überlegen an den ehemaligen DDR-Kadersegler Jürgen Ahlfeldt.

Christian Müller-Uri vom YC Breitenbrunn, der mit Wolfgang Kases und Fritz Strand an den Start ging, segelte eine konstante Serie ohne Ausrutscher und erzielte den sechsten Platz. Die dritte österreichische Mannschaft, das Team Harald Hynie/Peter Outschar/Andreas Rappolt vom YC Illmitz überzeugten zwischendurch mit exzellentem Speed und belegten schließlich den elften Platz.

Die Europameisterschaft in der Schweiz ging mit traditionellem Alphornblasen zu Ende und die internationale Klasse blickt schon erwartungsvoll nach Breitenbrunn, dem Austragungsort der Europameisterschaft 2015.

Stimmen:
Helmut Czasny:
„Wir freuen uns sehr über dieses gute Abschneiden bei unserer ersten Regatta, insbesondere dadurch, dass unser Schiff nicht gewichtsoptimiert ist (Teakdeck und Innenausstattung, Anm.). Im Laufe der Serie kamen wir immer besser in Schwung und so ist es umso ärgerlicher, dass wir durch die Disqualifikation den zweiten Platz verpasst haben.“

Endergebnis Europameisterschaft Shark 24
26.-31. August 2014
YC Spiez, Thuner See, Schweiz

1. Jürgen Ahlfeldt GER 1-1-9-5-1-1-4 13 Pkt
2. Bodont Szigethi HUN 3-6-2-1-4-8-3 19 Pkt
3. Helmut Czasny/Birgit Brantner/Johannes Tinsobin AUT 8-4-DSQ-3-2-3-2 22 Pkt
6. Christian Müller-Uri/Wolfgang Kases/Fritz Strand AUT 6-5-3-4-5-7-6 29 Pkt
11. Harald Hynie/Peter Outschar/Andreas Rappolt AUT 11-10-10-8-9-9-11 57 Pkt

Veranstaltungen erster Klasse

Der Juli stand ganz im Zeichen der Organisation von Top-Veranstaltungen.

Zuerst fand in Gmunden ein internationales Schiedsrichterseminar der ISAF (Weltsegelverband) mit Beteiligung aus 9 Nationen von vier Kontinenten statt, das einerseits aus einem theoretischen Teil und andererseits aus der praktischen Ausbildung bestand. Dafür wurden gemeinsam mit dem UYCT und mit CELOX Sailing zwei Match-Race-Regatten – das St. Laurent Match Race und die CELOX Match Race Trophy – am Traunsee organisiert.

Mit Marianne Middelthon und Philippe Gomez konnten zwei Top-Leute als Instruktoren gewonnen werden. Die Norwegerin Middelthon war Schiedsrichterin beim America’s Cup, den Olympischen Spielen und der ISAF Weltmeisterschaft. Sie ist in der ISAF für das Match Race-Regelbuch zuständig. Gomez wiederum ist leitender Schiedsrichter im Rahmen der Alpari World Match Race Tour, die mit 1,5 Mio Dollar dotiert ist.

12 Seminarteilnehmer, 18 Segler und 2 Instruktoren waren nach 6 sommerlichen Tagen im Salzkammergut restlos begeistert.

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Danach ging es auf 1000 Meter Seehöhe zur zweiten Station der Austrian Match Racing Tour 2014, nach Maurach am Achensee. In bewährter Kooperation mit dem SC TWV Achensee fand der Achensee Grand Prix, ein dreitägiges Match Race Event im herrlichen Alpenpanorama statt.

Auch bei dieser Regatta, die der zweifache Olympiateilnehmer und Europameister Christian Binder für sich entscheiden konnte, sparten weder die Teilnehmer noch die Zuseher mit Lob für die Organisation. Besonders gefiel neben der sprichwörtlichen Tiroler Gastfreundschaft des SC TWVs die professionelle Moderation.

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Im Konzert dabei

Die noch junge Regattasaison an der Adria hatte schon ihre ersten Saisonhöhepunkte: das Round Palagruza Langstrecken-Race und den BMW-Business Cup. Bei beiden Events waren wir natürlich dabei.

Das Round Palagruza hat sich in den vergangenen Jahren als besondere Herausforderung für die Regattacracks der Adria etabliert und wird in zwei Einheitsklassen – Bavaria 42 Match und Bavaria Cruiser 40 S – gesegelt, wobei die C40S die deutlich größere und deutliche stärkere Klasse stellt. Mit einer hochmotivierten Mannschaft um Skipper Robert Blecha hatten wir in den ersten 12 Stunden die überlegene Führung inne, blieben jedoch in der ersten Nacht in einem Flautenloch hängen und konnten diesen Rückstand auf die Führenden, der schon mehrere Stunden betrug, nicht zur Gänze verringern. So blieb uns nur die Bronzemedaille beim Erstantritt.

Round Palagruza 2014:
Bavaria Cruiser 40 S “Morning Glory” – 3. Platz
Robert Blecha (Skipper, Helm)
Helmut Czasny (Taktik, Main)
Robert Muhr (Co-Skipper, Strategie, Pit)
Maria Kotnig (Helm)
Erwin Rumpf (Trimm)
Ernst Arnold (Trimm)
Michael Steininger (Mast)
Gabi Kiesselbach (Bug)

Der BMW-Businesscup 2014 sollte die logische Fortsetzung der Erfolgsstory des vergangenen Jahres werden. Damals fiel die Entscheidung um den Gesamtsieg auf dem letzten Vorwindgang zwischen uns und Roberto Ferrarese, der italienschen Segelgröße. In diesem Jahr waren wir zwar stets vorne dabei, es gelang uns allerdings nicht, der Veranstaltung unseren Stempel aufzudrücken. Ein missglücktes Manöver kostete uns den Sieg in der ersten Wettfahrt, Windlotterie auf der Langstrecke reihte uns vom vierten auf den siebenten Platz zurück.

BMW-Business Cup 2014
EHK Bavaria Cruiser 40 S “Easy Eleven” – 7. Platz
Robert Blecha (Skipper, Helm)
Christian Bayer (Taktik)
Helmut Czasny (Stratgie, Main)
Christian Dunkl (Trimm)
Susi Blecha (Pit)
Trixi Dunkl (Trimm)
Werner Jettmar (Mast)
Gabi Kiesselbach (Bug)

Keine Frühjahrsmüdigkeit!

Während die erste Winterakademie erfolgreich zu Ende gegangen ist, gab es schon jede Menge Aktivitäten auf anderen Ebenen.
Neben den Schulungen für Wettfahrtleiter und Schiedsrichter, die in vier Bundesländern statt gefunden haben, fanden auch die ersten Trainingsveranstaltungen statt. Die österreichischen Topmannschaften der Piratklasse versammelten sich in Neusiedl, um die langfristige Vorbereitung auf die Heim-Europameisterschaft, die im kommenden Jahr am Traunsee stattfinden wird, mit Helmut Czasny zu beginnen. Die Trainingseinheiten dienten der Optimierung einzelner Manöver und der Verbesserung des Bootspeeds.
Am Ossiacher See hingegen fand der Saisonauftakt der Tempestklasse statt, wobei die Klassenvereinigung den Feier- und den Fenstertag Anfang Mai für ein intensives Auftakttraining nutzten. Tolle Windverhältnisse am manchmal launischen Ossiacher See erlaubten individuell abgestimmte Einheiten bei 1 bis 6 Windstärken. Besonders geschätzt von den Teilnehmern wurde der Regelkundevortrag, mit dem das anfängliche Warten auf den Wind überbrückt wurde.